2. - 15. Juni 2008 / Travel


Das Meer in den Bergen

Auf der Seidenstrasse durch Zentralasien (7): Yssyk-Kul - Bischkek


Hinter At-Baschi erheben sich die Berge (max. 4786m.ü.M.)

Hinter At-Baschi erheben sich die Berge (max. 4786m.ü.M.)
Sieht aus wie gemalt: Landschaft bei Kyzyl-Bel

Sieht aus wie gemalt: Landschaft bei Kyzyl-Bel

Die Zivilisation beginnt bei At-Baschi, und zwar in Form der überbreiten und erstmals wieder kurz asphaltierten Strasse, die zu Sowjetzeiten als Landepiste verwendet wurde. Danach wird es wieder ruhiger. Die wenigen Dörfer sind klein, die Landschaft nach wie vor eindrücklich. Bald durchfahren wir die Stadt Naryn und halten schliesslich in Kotschkor fürs Mittagessen. am Nachmittag erreichen wir nach ca. 400km Schotterpiste den Yssyk-kul-See und das Dorf Tamga.

Kotschkor: Mittagessen in Jurte (mit unserem Fahrer Denis)

Kotschkor: Mittagessen in Jurte (mit unserem Fahrer Denis)
Wilder Strand kurz vor Tamga

Wilder Strand kurz vor Tamga

Der Yssyk-kul (=Warmer See) heisst so, weil er von warmen Quellen gespiesen wird und deshalb trotz seiner Lage auf 1'650m.ü.M. im Winter nicht zufriert. Nach dem Titicaca-See ist er der zweitgrösste Bergsee, fast 12 Mal so gross wie der Bodensee.

Aussicht auf die Terskej-Alatoo-Berge

Aussicht auf die Terskej-Alatoo-Berge
Blick von Tamga auf den Yssyk-kul

Blick von Tamga auf den Yssyk-kul

Nach einer herzlichen Übernachtung in Tamga fahren wir nach Karakol ans Ostende des Yssyk-kul, wo wir die orthodoxe Holzkirche, eine komische Moschee und den Markt besuchten.

Blick aufs Meer? Nein, da sind ja noch Berge dahinter

Blick aufs Meer? Nein, da sind ja noch Berge dahinter
Die Kirche von Karakol ist ganz aus Holz gebaut

Die Kirche von Karakol ist ganz aus Holz gebaut



Prschewalsk

Ein paar Kilometer neben Karakol liegt der Ort Prschewalsk, welcher zu Ehren des berühmten russischen Forschers nicht nur so benannt wurde, sondern der auch gleich ein Museum für ihn beherbergt.




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So weit sind wir von zuhause weg Prschewalski-Denkmal



Tscholpon-Ata

Petroglyphen bei Tscholpon-Ata

Petroglyphen bei Tscholpon-Ata
Badestrand auf 1650m.ü.M.

Badestrand auf 1650m.ü.M.

Am Nachmittag erreichen wir Tscholpon-Ata, den Hauptort am Nordufer des Yssyk-kul. Hier gibt's Zmittag, ein paar Steinzeichnungen zu besichtigen und einen traumhaften Badestrand beim Hotel 'Royal Beach'.

Ein Strand mit Panoramablick

Ein Strand mit Panoramablick
Strand-Feeling am 'Royal Beach'

Strand-Feeling am 'Royal Beach'



Burana-Ruinen

'Speak russian!': Natalya führte uns sicher durch Kirgisien

'Speak russian!': Natalya führte uns sicher durch Kirgisien
Auf dem Burana-Turm

Auf dem Burana-Turm

Schon ist der letzte Ferientag angebrochen. Wir verlassen den Yssyk-kul-See in Richtung Flachland. Bei der Stadt Tokmok liegen noch ein paar Reste der alten Stadt Burana, das heisst, ausser den Stadtmauern ist eigentlich nur die untere Hälfte des Minaretts übriggeblieben. Auf einem nahen Feld finden sich zudem ein paar Steinfiguren ('Balbals'), die wahrscheinlich früher für getötete Feinde aufgestellt wurden.

Was vom Minarett übriggeblieben ist

Was vom Minarett übriggeblieben ist
Christian und ein Balbal

Christian und ein Balbal
Warum so eine ernste Miene?

Warum so eine ernste Miene?

Balbals sind wahrscheinlich Bildnisse von getöteten Feinden

Balbals sind wahrscheinlich Bildnisse von getöteten Feinden
Stolz steht der Balbal in der heissen Sonne

Stolz steht der Balbal in der heissen Sonne



Bischkek


Schliesslich erreichen wir wieder Bischkek, die Hauptstadt von Kirgisien. Am Hauptplatz, dem Ala-Too-Ayant, erinnern nur noch ein paar pompöse Bauwerke an die sowjetische Vergangenheit. Ansonsten wurde der Kommunismus ins Museum für Nationalgeschichte verbannt und statt Lenin steht nun die Freiheitsstatue auf dem Sockel...

Die letzte Museumsbesichtigung fällt ins Wasser, denn plötzlich ist die Innenstadt abgesperrt: Dafür erleben wir noch das Staatsbegräbnis für Dschingis Aitmatow mit.

 
Museum für Nationalgeschichte und Freiheitsstatue

Museum für Nationalgeschichte und Freiheitsstatue

Ein beeindruckendes Panorama...

Ein beeindruckendes Panorama...
...bietet der Ala-Too-Platz

...bietet der Ala-Too-Platz



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