![]() Kurz nach Kaschgar gibt's noch Eselskarren und Asphalt |
![]() Als Schotterpiste führt die Strasse stetig bergauf |
Ein Höhepunkt auch im geographischen Sinn war die Reise über den Torugart-Pass. Der 1983 wiedereröffnete Pass ist heute die Haupthandelsroute zwischen China und Kirgisien. Da der Pass auf 3'752m.ü.M. liegt, ist die Anfahrt von Kaschgar lange. Der chinesische Zoll liegt auf etwa 2'000m und noch rund 110km von der Grenze entfernt. Obwohl der Grenzübertritt in allen Reiseführern als Schreckensszenario beschrieben wird, haben wir keine Probleme.
![]() Jedes Fahrzeug zieht eine Staubfahne hinter sich her |
![]() Die letzten Meter China: Der Grenzturm ist in Sicht |
Nach drei Stunden Fahrt und zwei Zollkontrollen später nähern wir uns der Passhöhe. Unser uigurischer Führer und der Fahrer sind wortkarg geworden, sie werden die chinesische Grenze wohl nie übertreten dürfen. Die 'Übergabe' auf dem Pass ist eine bizarre Szene: Unter unsichtbaren Augen aus dem nahen Grenzturm hält der chinesische Jeep 20 Meter vor dem Schlagbaum. Unsere Koffer werden ausgeladen und wirken in dieser Umgebung reichlich deplaziert. Nach der kurzen Verabschiedung gehts zu Fuss und unter der Barriere durch. Das kirgisische Team wartet schon auf uns, daneben etwa 10 alleingelassene Lastwagen. Wann dürfen die wohl die Grenze passieren?
![]() Geschafft: Wir sind über die Grenze |
![]() Lastwagen aus Kirgisien warten am Schlagbaum |
![]() Kirgisischer Grenzstein |
![]() Umsteigen: Das Auto durfte nicht über die Grenze |
Fotografieren dürfen wir jetzt nur noch in Richtung Kirgisien, die andere Seite ist verboten. Wir steigen in den Mitsubishi und los geht's. Nach 6km sind wir am kirgisischen Zoll. Wir müssen zwar aussteigen, diverse Zettel ausfüllen und Pass und Visum werden kritisch unter die Lupe genommen, aber auch hier passieren wir die Kontrolle problemlos.
![]() Beim kirgisischen Zoll stauen sich die 70-Tönner |
![]() Schafherde beim Chatyr-Köl-See |
![]() Herumblödeln nach dem Lunch |
Nach kurzer Fahrt halten wir mitten auf der Hochebene für das Mittagessen. Selten haben Sandwiches so gut geschmeckt! Hinter uns liegt der Chatyr-Köl-See auf über 3'500m, eine warme Wasserquelle sprudelt aus dem Boden und in der Nähe weidet eine Schafherde. Eine solch ausgedehnte flache Ebene ist so ungefähr das Letzte, was wir in dieser Höhe erwartet hätten.
![]() Chatyr-Köl: Hochebene auf 3'530m.ü.M. |
Nach zwei weiteren Pässen und einer letzten Grenzkontrolle biegen wir von der Hauptstrasse ab, fahren mangels Brücke durch einen kleinen Fluss und steuern die Karawanserei Tasch-Rabat an.
![]() Fotohalt auf dem Tüz-Bel-Pass (3'574m.ü.M.) |
![]() Letzte Grenzkontrolle beim Korgontasch-Checkpoint |



















