2. - 15. Juni 2008 / Travel


Definitiv die heisseste Stadt in China

Auf der Seidenstrasse durch Zentralasien (2): Turfan


Windkraftwerk in der Wüste bei Chaiwopu

Windkraftwerk in der Wüste bei Chaiwopu
Mittagessen mit Elham und unserem Fahrer

Mittagessen mit Elham und unserem Fahrer

Nicht schlecht staunten wir auf der Autofahrt nach Turfan, als die Autobahn mitten in der Wüste durch ein Windkraftwerk hindurchführt. Auf der ganzen Talbreite müssen hier wohl mehrere hundert Windturbinen stehen!



Karez-Museum / Grape Valley


Kaum in Turfan angekommen, besichtigen wir auch schon die Existenzgrundlage der Oase. 'Karez' nennt sich das Bewässerungssystem, welches in bis zu 10km langen Tunnels Wasser aus dem Grundwasser der nahen Berge herbeiführt. Vor 2000 Jahren wurden in Turfan über 5'000km solcher Kanäle gegraben!

Unter anderem wird das viele Wasser zur Rebenzucht verwendet. Turfan ist berühmt für seine Rosinen und für seinen Wein. Selbstverständlich konnten wir es nicht lassen, diesen zu degustieren und zwei Flaschen haben sogar die lange Reise bis in den heimischen Weinkeller überlebt.
 
Wein-Degustation bei 35 Grad im Schatten...

Wein-Degustation bei 35 Grad im Schatten...



Turfan

Die Kreuzung wird grad neu gebaut

Die Kreuzung wird grad neu gebaut
Fahrverbot auch für Eselskarren

Fahrverbot auch für Eselskarren

Turfan war zweifellos ein Höhepunkt unserer Reise: Bekannt als heisseste Stadt Chinas mit Temperaturen bis 47°C erwarteten wir einen Glutofen und stellten uns schon auf ein paar verschwitzte Tage ein. Stattdessen trafen wir auf eine lebendige Kleinstadt, die vielerorts von Pergolas aus schattenspendenden Weinreben überdeckt ist.

Die Fussgänger-Allee ist mit Weinreben überdeckt

Die Fussgänger-Allee ist mit Weinreben überdeckt
Willkommene Schattenspender

Willkommene Schattenspender

Ein verschwenderisch-schönes Schauspiel bot sich jeden Abend bei Sonnenuntergang: Ein Orchester aus zig Wasserfontänen spielte auf dem Hauptplatz und kühlte angehnehm die Luft ein wenig ab.

Purer Luxus: Wasserspiel in der Wüste

Purer Luxus: Wasserspiel in der Wüste
Die allabendliche Attraktion in Turfan

Die allabendliche Attraktion in Turfan



Ruinenstadt Gaochang

Zwei Touristen in der Wüste

Zwei Touristen in der Wüste
Bizarre Figuren, von Wind und Sonne geformt

Bizarre Figuren, von Wind und Sonne geformt

Heisser wurde es dann bei der Besichtigung der Ruinenstadt Gaochang. Im 14. Jahrhundert abgebrannt, haben Sonne und Wind nicht allzuviel davon übriggelassen...

Antike Raumfähre?

Antike Raumfähre?
Da hinten kommt ausser Stein lange nichts mehr...

Da hinten kommt ausser Stein lange nichts mehr...



Tausend-Buddha-Grotten von Bezeklik


In einem engen Taleinschnitt mitten in unwirtlicher Steinwüste hat die Natur eine eindrückliche grüne Nische gefunden. Das hatten im 9. Jh. auch verfolgte Buddhisten festgestellt, weshalb sie sich hier versteckten und diverse Höhlen in den Berg gruben. Während Natur und der Aussenraum der Höhlen sehr eindrücklich sind, ist von den Höhlenmalereien leider nicht viel übriggeblieben. Was nicht von Islamisten zerstört wurde, haben deutsche und englische Forscher aus den Wänden geschnitten und ist heute in einem Berliner Museum zu besichtigen.

Anschauungsunterricht in Geologie

Anschauungsunterricht in Geologie
Hier kommt eine Busladung Koreaner gefahren

Hier kommt eine Busladung Koreaner gefahren

Die 'Flammenden Berge'

Die 'Flammenden Berge'
Bald wird's erst richtig heiss!

Bald wird's erst richtig heiss!

Kameltrip gefällig?

Kameltrip gefällig?
Hauptplatz mit Höhleneingängen

Hauptplatz mit Höhleneingängen

Auf dem Rückweg

Auf dem Rückweg
Im Tal gibt's genügend Wasser...

Im Tal gibt's genügend Wasser...
...für ein paar grüne Bäume

...für ein paar grüne Bäume



Emin Minarett


Diese Moschee wurde im 18. Jh. im uigurischem Stil erbaut. Das Minarett ist 44m hoch, die Strassenhändler davor verfolgen eine relativ aggressive Verkaufstaktik und in der näheren Umgebung haben wir bei einer uigurischen Familie im Freien (unter Traubendach) ein super Mittagessen genossen.



Ruinenstadt Jiaohe


Nachmittags um 17h ist es über 40 Grad (im Schatten), es geht kein Wind und die Ruinenstadt Jiaohe gleicht einem Ofen. Ähnlich wie Gaochang ist auch diese Stadt im 13. Jh. zerstört worden, diese jedoch nicht durch ein Feuer, sondern durch die Mongolen. Die längliche Stadt wird beidseits durch Flusstäler begrenzt, welche mit senkrechten Felswänden von über 30m eine natürliche Stadtmauer bilden.

Von Wind und Sonne geschliffen

Von Wind und Sonne geschliffen
Carmen sucht Schatten bei 42°C Lufttemperatur

Carmen sucht Schatten bei 42°C Lufttemperatur

30m-Schlucht als natürliche Stadtmauer

30m-Schlucht als natürliche Stadtmauer
Geisterstadt?

Geisterstadt?



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Mit dem Nachtzug durch die Taklamakan-Wüste Der neue Stern am Zuercher Parteienhimmel Ganz faul im Staate D”nemark