![]() Windkraftwerk in der Wüste bei Chaiwopu |
![]() Mittagessen mit Elham und unserem Fahrer |
Nicht schlecht staunten wir auf der Autofahrt nach Turfan, als die Autobahn mitten in der Wüste durch ein Windkraftwerk hindurchführt. Auf der ganzen Talbreite müssen hier wohl mehrere hundert Windturbinen stehen!
Karez-Museum / Grape Valley
Kaum in Turfan angekommen, besichtigen wir auch schon die Existenzgrundlage der Oase. 'Karez' nennt sich das Bewässerungssystem, welches in bis zu 10km langen Tunnels Wasser aus dem Grundwasser der nahen Berge herbeiführt. Vor 2000 Jahren wurden in Turfan über 5'000km solcher Kanäle gegraben! Unter anderem wird das viele Wasser zur Rebenzucht verwendet. Turfan ist berühmt für seine Rosinen und für seinen Wein. Selbstverständlich konnten wir es nicht lassen, diesen zu degustieren und zwei Flaschen haben sogar die lange Reise bis in den heimischen Weinkeller überlebt. |
![]() Wein-Degustation bei 35 Grad im Schatten... |
Turfan
![]() Die Kreuzung wird grad neu gebaut |
![]() Fahrverbot auch für Eselskarren |
Turfan war zweifellos ein Höhepunkt unserer Reise: Bekannt als heisseste Stadt Chinas mit Temperaturen bis 47°C erwarteten wir einen Glutofen und stellten uns schon auf ein paar verschwitzte Tage ein. Stattdessen trafen wir auf eine lebendige Kleinstadt, die vielerorts von Pergolas aus schattenspendenden Weinreben überdeckt ist.
![]() Die Fussgänger-Allee ist mit Weinreben überdeckt |
![]() Willkommene Schattenspender |
Ein verschwenderisch-schönes Schauspiel bot sich jeden Abend bei Sonnenuntergang: Ein Orchester aus zig Wasserfontänen spielte auf dem Hauptplatz und kühlte angehnehm die Luft ein wenig ab.
![]() Purer Luxus: Wasserspiel in der Wüste |
![]() Die allabendliche Attraktion in Turfan |
Ruinenstadt Gaochang
![]() Zwei Touristen in der Wüste |
![]() Bizarre Figuren, von Wind und Sonne geformt |
Heisser wurde es dann bei der Besichtigung der Ruinenstadt Gaochang. Im 14. Jahrhundert abgebrannt, haben Sonne und Wind nicht allzuviel davon übriggelassen...
![]() Antike Raumfähre? |
![]() Da hinten kommt ausser Stein lange nichts mehr... |
Tausend-Buddha-Grotten von Bezeklik
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In einem engen Taleinschnitt mitten in unwirtlicher Steinwüste hat die Natur eine eindrückliche grüne Nische gefunden. Das hatten im 9. Jh. auch verfolgte Buddhisten festgestellt, weshalb sie sich hier versteckten und diverse Höhlen in den Berg gruben. Während Natur und der Aussenraum der Höhlen sehr eindrücklich sind, ist von den Höhlenmalereien leider nicht viel übriggeblieben. Was nicht von Islamisten zerstört wurde, haben deutsche und englische Forscher aus den Wänden geschnitten und ist heute in einem Berliner Museum zu besichtigen.
![]() Anschauungsunterricht in Geologie |
![]() Hier kommt eine Busladung Koreaner gefahren |
![]() Die 'Flammenden Berge' |
![]() Bald wird's erst richtig heiss! |
![]() Kameltrip gefällig? |
![]() Hauptplatz mit Höhleneingängen |
![]() Auf dem Rückweg |
![]() Im Tal gibt's genügend Wasser... |
![]() ...für ein paar grüne Bäume |
Emin Minarett
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Diese Moschee wurde im 18. Jh. im uigurischem Stil erbaut. Das Minarett ist 44m hoch, die Strassenhändler davor verfolgen eine relativ aggressive Verkaufstaktik und in der näheren Umgebung haben wir bei einer uigurischen Familie im Freien (unter Traubendach) ein super Mittagessen genossen.
Ruinenstadt Jiaohe
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Nachmittags um 17h ist es über 40 Grad (im Schatten), es geht kein Wind und die Ruinenstadt Jiaohe gleicht einem Ofen. Ähnlich wie Gaochang ist auch diese Stadt im 13. Jh. zerstört worden, diese jedoch nicht durch ein Feuer, sondern durch die Mongolen. Die längliche Stadt wird beidseits durch Flusstäler begrenzt, welche mit senkrechten Felswänden von über 30m eine natürliche Stadtmauer bilden.
![]() Von Wind und Sonne geschliffen |
![]() Carmen sucht Schatten bei 42°C Lufttemperatur |
![]() 30m-Schlucht als natürliche Stadtmauer |
![]() Geisterstadt? |


































